Freitag, 30. Juli 2010

Ein neues Spiel beginnt =)

Kaum zu glauben, seit nicht einmal 24 Stunden bin ich nun in Suedafrika… Aber beginnen wir doch am Anfang ;-)
Die Reise began mit zwei Stuendiger Verspaetung in Frankfurt (das Gepaeck eines Passagiers der eingecheckt hatte, allerdings danach nicht mehr auftauchte, musste aus dem Frachtraum entfehrnt werden sodass wir nicht zur geplanten Uhrzeit starten konnten). Das war aber gar nicht so schlimm, den so wurden aus den 5 Stunden Aufenthalt in Dubai nur noch 3 ;-) Der Anschlussflug nach Johannesburg war unglaublich “ueberfuellt” – beinahe jeder Passagier hatte drei Plaetze fuer sich allein, sodass man die 8 stuendige Reise zum Grossteil im Schlaf verbrachte, oder sich gemuetlich einen Film ansah. (Jeder Passagier hatte seinen Bildschrim vor der Nase und eine nicht gerade kleine Auswahl an Serien, Filmen, Spielen….).
In Johannesburg angekommen ging es mit dem City Bug weiter nach Nelspruit, der im uebrigen auch nur ca. 15 Minuten zu spaet kam. Unterwegs konnte man dann schon einige Eindruecke des Landes und der Menschen gewinnen, zum Beispiel, dass die Leute hier einfach so am Strassenrand herumlaufen oder mitgenommen werden wollen und sie, wenn das gelingt, einfach hinten im Transporter auf der Ladeflaeche sitzen :P Lustig war auch der Blick in die anderen Autos – denn mit der Gewohnheit, auf der rechten Fahrbahn zu fahren und den Fahrer auf der linken Seite zu erwarten, schien es hier als seien die Autos von Geisterhand gelenkt.
In Nelspruit angekommen, wurde ich von zwei Freiwilligen, Caro und Lena, abgeholt, die mir nach einem kleinen Plausch von dem Grillfest heute Abend erzaehlten und fragten, was ich den dafuer vorbereitet haette, schliesslich sollte jeder Freiwillige am Anfang etwas typisches aus der Heimat praesentieren. Und die Leute hier erwarten schon was.^^ “Na super, und warum hatte mir das niemand erzaehlt?? :D “ Jetzt begann der Stress – was sollte ich den typisches aus Mannheim vorfuehren!? Und dann war das ja noch der erste Eindruck der zaehlt…^^ In dem Mangel an Zeit dachte ich mir dann, na gut, muss halt das Badner Lied herhalten, schaust du dir mal den Text noch kurz im Internet an, dann passt das hoffentlich – bis sich die andern dann um mich rum stellten und verkuendeten, ich muesse mir keinen Stress machen, denn das sei nur eine gewoehnliche Grillfeier, an der Maja, Caro und Hanna verabschiedet werden und niemand muesse irgendwas vorfuehren xD Damit wurde ich dann auch von den Freiwilligen herzlich empfangen :P (Keine Sorge, jeder Freiwillige darf diese Prozedur in irgendeiner Art erleben ;-) )

Soo, im Moment sitzen wir – das sind Lena und Lara, die jetzt fuer 6 Wochen hier arbeiten – und Maja und Caro – die das Land in den naechsten zwei Wochen verlassen – und ich im Office. Waehrend die andern schon ihre Arbeit zugeteilt bekommen haben, hab ich die Zeit meinen Blog ein wenig mit neuen Infos zu fuellen um euch auf dem laufenden zu halten ;-)
Wer weiss, wann es die Zeit das naechste Mal geben wird…? O:-)

Dienstag, 27. Juli 2010

Der Aufbruch naht...


....morgen um 11 Uhr.^^
Aber um bei der großen Reise wirklich ganz vorne zu beginnen (und um meinen Blog mal ein bisschen mit Leben zu füllen), erzähle ich noch was von meiner Abschiedsfeier letzten Freitag.
Geplant war es, auf unserem Pfadfindergelände zu Grillen und gemütlich beieinander zu sitzen und den Abend mit einem Lagerfeuer ausklingen zu lassen. Was das Wetter anging machte ich mir anfang Juli überhaupt keine Gedanken, schließlich erreichten wir Rekordwerte von bis zu 40 Grad. Die Woche vor der Feier allerdings fings dann an auf 20 Grad abzukühlen und Regen im Überfluss kam auch noch hinzu...
Also musste spontan ein Zelt her, das ich ein par Stunden vor der Feier aufbauen wollte. Dummerweise hatte ich das falsche Gestänge eingepackt... O:-) Eine Freundin brachte also das richtige später mit, sodass wir die Feier mit dem ultimativen Pfadfinderklischee begonnen haben - gemeinsames Zelt aufbauen^^ Aber es hat sich "zum Glück" rentiert (man muss es ja positiv sehen), denn kaum waren die Würstchen fertig, fings auch schon zu regnen an und so zogen wir uns in das kuschelige, von Kerzenlicht erhellte Zelt zurück.^^ Der Regen meinte es gut mit uns, denn nach einiger Zeit hörte es auch schon auf, sodass wir uns ans Lagerfeuer setzten konnten, wo auch die nächsten Pfadfinderklischees auf uns warteten - Gitarrenklänge und Marshmallows die darauf warteten, ins Feuer gehalten zu werden.