Letztes Wochenende waren wir (insgesamt 12 deutsche Freiwillige) im Kruger Nationalpark. Einige werden sich denken - haaaeee, da waren wir doch erst gerade?? Das ist vielleicht wahr, aber da der Kruger gerade mal eine Stunde Autofahrt vom Cottage entfehrnt liegt, rentiert es sich ungemein oefters mal hinzufahren.
Anfangs waren wir nicht vom Glueck gesegnet, es liessen sich nur sehr sporadisch Tiere sehen und meistens auch ein bisschen weiter weg. Aber je eher sich der Tag dem Ende neigte, desto mehr kamen die Tiere aus ihrem Versteck gekrochen und posierten fuer uns.
Im Endeffekt haben wir aber sooo wahnsinnig viele Tiere gesehen, die uns das letzte mal verwehrt blieben, aber schaut einfach selbst... hier eine Auflistung der seltensten und schoensten und lustigsten Tiere.

Fangen wir klein an - hier die Spanner - Gottesanbeterin. Die hing am Toilettenfenster im Camp, in dem wir uebernachtet haben ;-)
Das Tier kann ich leider nicht bennenen. Falls jemand weiter weiss moege er sich bei mir melden =)Die zwei kleinen Racker liefen ne ganze Weile an der Strasse entlang - natuerlich im Schlepptau von Mama Loewe - und tapsten ganz neugierig durch die Steppe. Kaum hoeher als das Gras waren als nur ihre kleinen Oehrchen zu sehen, dann mal wieder ein par Schnauzhaerchen, wenn sie was in der Luft gewittert haben und dann kamen sie mit einem kleinen Satz aus dem Gras gehopst um mit ihrer Mama Schritt halten zu koennen.
Junge gab es am Wochenende aber sowieso unglaublich viele. Das letzte Mal hatte uns ein Stamm Besucher des Krugers erzaehlt, dass die meisten Tiere waehrend des ersten Regens ihre Jungen bekommen. Und jetzt ist die Zeit um den ersten richtigen Regen herum, weswegen schon eine Menge Jungtiere ihre ersten Schritte wagten :) Wie auch diese Gruenmeerkatzen.
Impalas sieht man ja eigentlich auf Schritt und Tritt, sodass man schon gar nicht mehr fuer sie anhaelt (ja, man wird anspruchsvoll was das sehen von Tieren betrifft ;-) ), aber das Bild an dieser Wasserstelle war es wirklich wert hochgeladen zu werden :)

Allerdings sollten sie sich vor diesen Kerlen in acht nehmen... ;-)

Zebras - die Kuenstler der kreativen Tarnung. An einer Wasserstelle die die Groesse von einer grossen Pfuetze hatte und trotzdem im Reisefuehrer drin stand ;-)
Die Sichtung war mit das absolute Highlight. Von einer Bruecke aus konnte man in dieses ausgetrocknete Flussbett blicken und da lag er als wuerde ihn nichts in der Welt aus der Ruhe bringen koennen - der Leopard, das am seltensten gesehene Mitglied der Big 5. Fuer uns allerdings blieb er da eine gefuehlte Ewigkeit liegen und drehte und reckte sich und kugelte sich auf den Ruecken.
Wieder ein wahnsinniges Bruecken - Erlebnis. Diese Stimmung laesst sich allerdings nicht auf Bildern einfangen oder in Worten beschreiben. Das war wirklich einfach der Wahsninn. Direkt vor uns graste eine Herde Elefanten ganz friedlich auf der Wiese oder erfrischte sich mit kuehlem Wasser. Mitten in der Herde waren mehrere Elefanten Junge. Und im Hintergrund die untergehende Sonne... So nah hat man Afrika selten erlebt! :)

Noch ein bisschen bearbeitet gaebe das das ultimative Giraffen - Postkarten Bild =)

Zu guter Letzt ein par Touris auf dem Weg zum Gate in der untergehenden Afrikanischen Sonne... :)
Wow Elli, habt Ihr ein Glück!!! Ich bin echt neidisch, vor allem, was das Katzengetier angeht ;-)
AntwortenLöschenLiebe Grüße nach Mpumalanga aus Heidelberg
Gabi