Was macht einen ersten Advent aus? Schnee? Kerzenlicht? Ein gemuetlicher Abend in einer Wolldecke mit Kakao und Buch? Das waere zumindest absolut klischeehaft.
Nun, an unserem ersten Advent haben wir mit unserer „kleinen“ Wandertour, die auch unter Survival Trip 1 bekannt ist, so ziemlich jedes Klischee gesprengt ;-)
Nun, an unserem ersten Advent haben wir mit unserer „kleinen“ Wandertour, die auch unter Survival Trip 1 bekannt ist, so ziemlich jedes Klischee gesprengt ;-)
Zu Anfang waren die zwei tapferen Pfadileins noch hin und weg von Natur und Landschaft und liessen sich Zeit um diese festzuhalten. Die ersten Wegmarkierungen liessen nicht lange auf sich warten und so folgten sie den Fussabdruecken jener, die den Weg schon vor ihnen begangen waren. 
Doch nach unzaehligen Bueschen, vielen Spinnen, Herausforderungen im Super Mario Stil und etlichen Lichtungen, die die zwei immer wieder auf ein Ende des dunklen Dickichts hoffen liessen, war immer noch kein Ende in Sicht. Mittlerweile waren sie schon rund 3 Stunden gewandert und dank ihrer guten Spuernase, die ein jeder Pfadi zu besitzen vermag, war ihnen klar – das waren mehr als 7 km! Aber was nun? Der Weg musste schliesslich irgendwann zu Ende sein, also marschierten sie tapfer weiter.
Und ploetzlich war es da – das erste Zeichen von Zivilisation!
Ein Grund erleichtert weiter zu laufen, denn die Bruecke lies die beiden ein baldiges Ende vermuten. Nun ein Ende kam auch sehr bald, allerdings nicht jenes, das sie sich vorgestellt hatten. Es war das Ende des Weges. Urploetzlich muendete er in ein Meer aus Farn. Was macht das tapfere Pfadilein in so einer Situation? Richtig, der Spuernase folgen und sich mit einem Ast den weg frei schlagen. Und die Spuernase behielt recht, bald waren sie den Fussabdruecken wieder auf den Fersen.
Doch auch dem „wahren“ Ende waren die beiden schon nicht mehr allzu fern. Bald trafen sie auf eine Lichtung die in einen grossen und breiten Wanderweg muendete, wie man sie auch im heimischen Odenwald vorfindet. Doch der Blick der sich ihnen bot war all die Muehen und Strapazen ihrer Reise wert und sie fuehlten sich, als wuerden sie auf einen Auslaeufer des Auenlandes blicken.

Durch und durch beeindruckt stiefelten sie weiter und waren schon so gut wie am Ziel; sie mussten ledeglich noch einen Nadelwald, eine Weide, etwas Moor, ein Felsenmeer, schulterhohes Dickicht, noch eine Weide, trockenes Gras und ein sumpfiges Flussbett passieren. Ein Klacks^^ Aber dann waren sie endlich an der Strasse angelangt und konnten voellig erschoepft, verwirrt darueber, was fuer einem seltsamen Weg sie eigentlich gefolgt waren, aber auch stolz auf sich, so eine grosse Wanderung hinter sich gebracht zu haben, nach Hause fahren.
- ENDE -

P.S.: Wer sich wundert warum sich der 7 km Wanderweg ploetzlich in eine Survival Tour verwandelt hat – keine Sorge, wir haben uns auch gewundert und recherchiert. Es gibt zwei Wanderwege, von denen einer auf der Karte eingezeichnet ist (der 7 km Rundweg). Ein anderer, der aus irgendwelchen unerklaerlichen Gruenden nicht eingezeichnet ist, fuehrt eine Tagestour von etwa 22 km.
P.P.S.: Wenn ihr jemals in Sued Afrika wandern gehen sollte, merkt euch eines. Die gelben Wegzeichen, welche in den meisten Faellen von Fussabdruecken dargestellt werden, markieren einen kurzen Nachmittags Trip. Die weissen Fussabdruecke markieren die langen 1 – 3 Tagestouren. Raetsel geloest?
P.P.P.S.: Wir konnten nicht nach Karte wandern, denn es gab keine exakten Wanderkarten wie bei uns in Deutschland. Wir wussten nur DASS es einen Weg gibt, hatten aber keine Ahnung welche Hoehenunterschiede und was fuer Landschaften uns erwarten wuerden. Hier ein Bild der Karte: Oh nein, ich finde die Karte gerade nicht, dann lad ich das Bild hoch, wenn ich die Karte gefunden hab, versprochen!!!

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