Montag, 21. Februar 2011

BiPi Camps

BiPi Camps

BiPi Camps finden einmal im Jahr statt und zwar an dem Wochenende um Baden Powells Geburtstag (22.Februar), dem Gruender der Pfadfinder. Es finden Bezirkslager statt an denen Kinder jeder Altersstufe teilnehmen koennen. Dies Jahr fanden alle Camps zum Thema “Climate Change” statt – passend zur Jahresaktion ;-)

Ich war bei keinem Camp vom Anfang bis zum Ende dabei, sondern bin mit einigen anderen Pfadfindern alle Camps besuchen gefahren. Unsere Gruppe bestand aus dem Provincial Manager, dem Provincial Comissioner, einem Mitglied von Nangu Thina (der Partnerorganisation der South African Scouts) und mir.

Angefangen haben wir im Bezirk Nkomazi, wo sich die Kinder gerade zum Hiken bereit machten.

Weiter gings in Plaston, wo ganze drei Bezirke campten. Als wir ankamen, wurden erst mal verschiedene Awards und Woodbadge Kloetzchen verteilt – die vierten im Bunde ;-) Dabei wurde ausserdem das Pfadfinder Versprechen erneuert. Dieses wurde sowieso von allen Pfadfindern auf allen Camps erneuert. Danach gab es erst einmal eine kleine Pause fuer die Kinder. Waehrend dessen konnte ich ein bisschen rumlaufen und Bilder machen – die meisten hatten einen heiden Spass daran und wollten gar nicht von der Kameralinse verschwinden xD Anschliessend konnten die Kinder zu fuenft jeweils einen Baum pflanzen.

Am Sonntag sind wir schliesslich nach Witbank gefahren, in den Westen der Provinz und besuchten zuerst das Camp fuer die Cubs. Da stand das Camp ganz unter dem Motto “Wasser”. Es wurden Namesschilder mit Booten aus Fleece gebastelt und Bilderrahmen aus Gips gefertigt, die mit Tonscherben und Muscheln verschoenert werden konnten. Das Camp war hier in Cubs und Scouts getrennt, da die Scouts eine ganz besondere Mission hatten; in zwei Wochen fahren die Scouts naemlich auf das “Kontiki” – eine Aktion der Pfadfinder der Nachbarprovinz. Hier geht es darum innerhalb von 12 Stunden ein Floss zu bauen und anschliessend 24h darauf zu leben. Waehrenddessen muessen verschiedene Parcours auf der Fahrt auf dem See absolviert werden. Dieses Wochenende haben die Scouts also ihr Floss vorgebaut und ausprobiert. Hier das Modell dieses Floss’ (Bild Floss). Es war sehr erstaunlich zu sehen wie motiviert diese Scouts waren und wie sie hinter der Aktion standen. Und wieviel Freude sie an ihrem Floss hatten! :-) Bei der Abschlussrunde hielt der aelteste Scout eine kleine Ansprache, in der er seinen Troop nochmals fuer die Aktion motivierte, und man fuehlte sich ein bisschen wie im Mannschaftsraum der Nationalmannschaft vor dem Endspiel ;-)


Sonntag, 13. Februar 2011

Achtung Achtung!

*********************Neues auf der Seite "Pfadfinder in Suedafrika" ***************************

Donnerstag, 20. Januar 2011

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Hallo zusammen!

Nach langer Zeit des Schweigens bin ich wieder zurueck im guten alten und wunderschoenen Mpumalanga und melde mich zu Wort.
Etwa drei einhalb Wochen Urlaub sind nun vorrueber und unser froehliches Reisetrueppchen hat einiges erlebt - dementsprechend gibt es auch eine Menge zu erzaehlen. Aber was sind schon Worte allein? Natuerlich werde ich auch Bilder unserer Reise hochladen.
Dies allerdings stellt gerade ein kleines Problemchen dar, da unsere geschaetzt 2000 Bilder gerade irgendwo auf einer CD per Post von Johannesburg nach Nelspruit reisen. Sie duerften allerdings bald ankommen (hoffentlich...^^).
Aber, da ich schon lange genug auf einen neuen Beitrag habe warten lassen, hier schon mal ein par Impressionen aus Kapstadt vom Tafelberg.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Froehliche Weihnachten!

Halloechen alle zusammen!
Am Donnerstag geht es auf unsere grosse Tour durch Sued Afrika und deswegen wuensche ich euch jetzt schon mal

Froehliche Weihnachten und 'nen guten Rutsch ins neue Jahr! ;-)

Mit neuen Berichten und Erzaehlungen koennt ihr also erst Mitte Januar rechnen.
Bis dahin =)

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Begegnungen...

... aller Art - mit Scouts, Freiwilligen, Freunden.

Eine Band in Kapstadt auf einer Terasse direkt am Meer bei untergehender Sonne.

Unsere Freunde aus Numbi an Mduduzi's (oben rechts) 21. Geburtstag.

Ein kleiner Junge aus dem Kinderheim Siyakhula.


Kinder in einer Schule, an der eine unserer Scoutleader Lehrer war.


In George's Bay in Kapstadt am Atlantischen Ozean.


Die drei von der Tankstelle im Reptile Garden.



Eine Scout Gruppenstunde (entspricht unseren Jupfis + Pfadis) in der Knoten gelernt werden.

Der erste Advent oder - Survival Trip 1

Was macht einen ersten Advent aus? Schnee? Kerzenlicht? Ein gemuetlicher Abend in einer Wolldecke mit Kakao und Buch? Das waere zumindest absolut klischeehaft.
Nun, an unserem ersten Advent haben wir mit unserer „kleinen“ Wandertour, die auch unter Survival Trip 1 bekannt ist, so ziemlich jedes Klischee gesprengt ;-)

Es waren einmal zwei tapfere Pfadileins die vorhatten einen gemuetlichen Spaziergang jenseits der Zivilisation zu unternehmen. Sie entschlossen sich einen 7 km langen Rundweg nahe der Mac Mac Pools zu bewandern. Auch wenn sich manch einer denken mag „Ein Rundweg jenseits der Zivilisation? Ist das nicht ein Widerspruch?“ Nun; nein, schliesslich spielt die Geschichte in Sued Afrika. Hier ist auch ein gekennzeichneter Rundweg ein kleiner Trampelpfad, von dem aus man nicht unbedingt einer Strasse oder einer Huette oder einem anderen tapferen Wandersmenschen begegnen muss.


Zu Anfang waren die zwei tapferen Pfadileins noch hin und weg von Natur und Landschaft und liessen sich Zeit um diese festzuhalten. Die ersten Wegmarkierungen liessen nicht lange auf sich warten und so folgten sie den Fussabdruecken jener, die den Weg schon vor ihnen begangen waren.


Schon bald wandte sich die offene Weide in gruenes, unbekanntes Dickicht, besser bekannt unter dem Begriff „Urwald“, in welchem es von fremdartigen Geraeuschen nur so wimmelte. Die ganze Zeit waren die tapferen Pfadileins umzingelt von Grillen Gezirpe, dessen unglaubliche Frequenz mit Sicherheit Glaeser zum zerspringen gebracht haette. Von der restlichen Tierwelt ganz zu schweigen; vermutlich ist es sehr gut, dass sie nicht wussten welch giftige Tierchen im Busch auf sie warteten... Demnach war es auch angebracht sich modernen Schutzmechanismen zu bedienen.
Doch nach unzaehligen Bueschen, vielen Spinnen, Herausforderungen im Super Mario Stil und etlichen Lichtungen, die die zwei immer wieder auf ein Ende des dunklen Dickichts hoffen liessen, war immer noch kein Ende in Sicht. Mittlerweile waren sie schon rund 3 Stunden gewandert und dank ihrer guten Spuernase, die ein jeder Pfadi zu besitzen vermag, war ihnen klar – das waren mehr als 7 km! Aber was nun? Der Weg musste schliesslich irgendwann zu Ende sein, also marschierten sie tapfer weiter.
Und ploetzlich war es da – das erste Zeichen von Zivilisation!




Ein Grund erleichtert weiter zu laufen, denn die Bruecke lies die beiden ein baldiges Ende vermuten. Nun ein Ende kam auch sehr bald, allerdings nicht jenes, das sie sich vorgestellt hatten. Es war das Ende des Weges. Urploetzlich muendete er in ein Meer aus Farn. Was macht das tapfere Pfadilein in so einer Situation? Richtig, der Spuernase folgen und sich mit einem Ast den weg frei schlagen. Und die Spuernase behielt recht, bald waren sie den Fussabdruecken wieder auf den Fersen.



Doch auch dem „wahren“ Ende waren die beiden schon nicht mehr allzu fern. Bald trafen sie auf eine Lichtung die in einen grossen und breiten Wanderweg muendete, wie man sie auch im heimischen Odenwald vorfindet. Doch der Blick der sich ihnen bot war all die Muehen und Strapazen ihrer Reise wert und sie fuehlten sich, als wuerden sie auf einen Auslaeufer des Auenlandes blicken.




Durch und durch beeindruckt stiefelten sie weiter und waren schon so gut wie am Ziel; sie mussten ledeglich noch einen Nadelwald, eine Weide, etwas Moor, ein Felsenmeer, schulterhohes Dickicht, noch eine Weide, trockenes Gras und ein sumpfiges Flussbett passieren. Ein Klacks^^ Aber dann waren sie endlich an der Strasse angelangt und konnten voellig erschoepft, verwirrt darueber, was fuer einem seltsamen Weg sie eigentlich gefolgt waren, aber auch stolz auf sich, so eine grosse Wanderung hinter sich gebracht zu haben, nach Hause fahren.



- ENDE -




P.S.: Wer sich wundert warum sich der 7 km Wanderweg ploetzlich in eine Survival Tour verwandelt hat – keine Sorge, wir haben uns auch gewundert und recherchiert. Es gibt zwei Wanderwege, von denen einer auf der Karte eingezeichnet ist (der 7 km Rundweg). Ein anderer, der aus irgendwelchen unerklaerlichen Gruenden nicht eingezeichnet ist, fuehrt eine Tagestour von etwa 22 km.

P.P.S.: Wenn ihr jemals in Sued Afrika wandern gehen sollte, merkt euch eines. Die gelben Wegzeichen, welche in den meisten Faellen von Fussabdruecken dargestellt werden, markieren einen kurzen Nachmittags Trip. Die weissen Fussabdruecke markieren die langen 1 – 3 Tagestouren. Raetsel geloest?

P.P.P.S.: Wir konnten nicht nach Karte wandern, denn es gab keine exakten Wanderkarten wie bei uns in Deutschland. Wir wussten nur DASS es einen Weg gibt, hatten aber keine Ahnung welche Hoehenunterschiede und was fuer Landschaften uns erwarten wuerden. Hier ein Bild der Karte: Oh nein, ich finde die Karte gerade nicht, dann lad ich das Bild hoch, wenn ich die Karte gefunden hab, versprochen!!!

Sonntag, 14. November 2010

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Wer Bilder & Berichte aus Durban sehen will, der solle sich Steffis Blog (den Link gibts zu eurer rechten ;-) ) ansehen und staunen! =)