Dienstag, 14. Dezember 2010

Froehliche Weihnachten!

Halloechen alle zusammen!
Am Donnerstag geht es auf unsere grosse Tour durch Sued Afrika und deswegen wuensche ich euch jetzt schon mal

Froehliche Weihnachten und 'nen guten Rutsch ins neue Jahr! ;-)

Mit neuen Berichten und Erzaehlungen koennt ihr also erst Mitte Januar rechnen.
Bis dahin =)

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Begegnungen...

... aller Art - mit Scouts, Freiwilligen, Freunden.

Eine Band in Kapstadt auf einer Terasse direkt am Meer bei untergehender Sonne.

Unsere Freunde aus Numbi an Mduduzi's (oben rechts) 21. Geburtstag.

Ein kleiner Junge aus dem Kinderheim Siyakhula.


Kinder in einer Schule, an der eine unserer Scoutleader Lehrer war.


In George's Bay in Kapstadt am Atlantischen Ozean.


Die drei von der Tankstelle im Reptile Garden.



Eine Scout Gruppenstunde (entspricht unseren Jupfis + Pfadis) in der Knoten gelernt werden.

Der erste Advent oder - Survival Trip 1

Was macht einen ersten Advent aus? Schnee? Kerzenlicht? Ein gemuetlicher Abend in einer Wolldecke mit Kakao und Buch? Das waere zumindest absolut klischeehaft.
Nun, an unserem ersten Advent haben wir mit unserer „kleinen“ Wandertour, die auch unter Survival Trip 1 bekannt ist, so ziemlich jedes Klischee gesprengt ;-)

Es waren einmal zwei tapfere Pfadileins die vorhatten einen gemuetlichen Spaziergang jenseits der Zivilisation zu unternehmen. Sie entschlossen sich einen 7 km langen Rundweg nahe der Mac Mac Pools zu bewandern. Auch wenn sich manch einer denken mag „Ein Rundweg jenseits der Zivilisation? Ist das nicht ein Widerspruch?“ Nun; nein, schliesslich spielt die Geschichte in Sued Afrika. Hier ist auch ein gekennzeichneter Rundweg ein kleiner Trampelpfad, von dem aus man nicht unbedingt einer Strasse oder einer Huette oder einem anderen tapferen Wandersmenschen begegnen muss.


Zu Anfang waren die zwei tapferen Pfadileins noch hin und weg von Natur und Landschaft und liessen sich Zeit um diese festzuhalten. Die ersten Wegmarkierungen liessen nicht lange auf sich warten und so folgten sie den Fussabdruecken jener, die den Weg schon vor ihnen begangen waren.


Schon bald wandte sich die offene Weide in gruenes, unbekanntes Dickicht, besser bekannt unter dem Begriff „Urwald“, in welchem es von fremdartigen Geraeuschen nur so wimmelte. Die ganze Zeit waren die tapferen Pfadileins umzingelt von Grillen Gezirpe, dessen unglaubliche Frequenz mit Sicherheit Glaeser zum zerspringen gebracht haette. Von der restlichen Tierwelt ganz zu schweigen; vermutlich ist es sehr gut, dass sie nicht wussten welch giftige Tierchen im Busch auf sie warteten... Demnach war es auch angebracht sich modernen Schutzmechanismen zu bedienen.
Doch nach unzaehligen Bueschen, vielen Spinnen, Herausforderungen im Super Mario Stil und etlichen Lichtungen, die die zwei immer wieder auf ein Ende des dunklen Dickichts hoffen liessen, war immer noch kein Ende in Sicht. Mittlerweile waren sie schon rund 3 Stunden gewandert und dank ihrer guten Spuernase, die ein jeder Pfadi zu besitzen vermag, war ihnen klar – das waren mehr als 7 km! Aber was nun? Der Weg musste schliesslich irgendwann zu Ende sein, also marschierten sie tapfer weiter.
Und ploetzlich war es da – das erste Zeichen von Zivilisation!




Ein Grund erleichtert weiter zu laufen, denn die Bruecke lies die beiden ein baldiges Ende vermuten. Nun ein Ende kam auch sehr bald, allerdings nicht jenes, das sie sich vorgestellt hatten. Es war das Ende des Weges. Urploetzlich muendete er in ein Meer aus Farn. Was macht das tapfere Pfadilein in so einer Situation? Richtig, der Spuernase folgen und sich mit einem Ast den weg frei schlagen. Und die Spuernase behielt recht, bald waren sie den Fussabdruecken wieder auf den Fersen.



Doch auch dem „wahren“ Ende waren die beiden schon nicht mehr allzu fern. Bald trafen sie auf eine Lichtung die in einen grossen und breiten Wanderweg muendete, wie man sie auch im heimischen Odenwald vorfindet. Doch der Blick der sich ihnen bot war all die Muehen und Strapazen ihrer Reise wert und sie fuehlten sich, als wuerden sie auf einen Auslaeufer des Auenlandes blicken.




Durch und durch beeindruckt stiefelten sie weiter und waren schon so gut wie am Ziel; sie mussten ledeglich noch einen Nadelwald, eine Weide, etwas Moor, ein Felsenmeer, schulterhohes Dickicht, noch eine Weide, trockenes Gras und ein sumpfiges Flussbett passieren. Ein Klacks^^ Aber dann waren sie endlich an der Strasse angelangt und konnten voellig erschoepft, verwirrt darueber, was fuer einem seltsamen Weg sie eigentlich gefolgt waren, aber auch stolz auf sich, so eine grosse Wanderung hinter sich gebracht zu haben, nach Hause fahren.



- ENDE -




P.S.: Wer sich wundert warum sich der 7 km Wanderweg ploetzlich in eine Survival Tour verwandelt hat – keine Sorge, wir haben uns auch gewundert und recherchiert. Es gibt zwei Wanderwege, von denen einer auf der Karte eingezeichnet ist (der 7 km Rundweg). Ein anderer, der aus irgendwelchen unerklaerlichen Gruenden nicht eingezeichnet ist, fuehrt eine Tagestour von etwa 22 km.

P.P.S.: Wenn ihr jemals in Sued Afrika wandern gehen sollte, merkt euch eines. Die gelben Wegzeichen, welche in den meisten Faellen von Fussabdruecken dargestellt werden, markieren einen kurzen Nachmittags Trip. Die weissen Fussabdruecke markieren die langen 1 – 3 Tagestouren. Raetsel geloest?

P.P.P.S.: Wir konnten nicht nach Karte wandern, denn es gab keine exakten Wanderkarten wie bei uns in Deutschland. Wir wussten nur DASS es einen Weg gibt, hatten aber keine Ahnung welche Hoehenunterschiede und was fuer Landschaften uns erwarten wuerden. Hier ein Bild der Karte: Oh nein, ich finde die Karte gerade nicht, dann lad ich das Bild hoch, wenn ich die Karte gefunden hab, versprochen!!!

Sonntag, 14. November 2010

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Wer Bilder & Berichte aus Durban sehen will, der solle sich Steffis Blog (den Link gibts zu eurer rechten ;-) ) ansehen und staunen! =)

Sonntag, 31. Oktober 2010

Eine Wildwasserfahrt



Nach langem Schweigen, nun wieder ein aktueller Bericht von der Suedhalbkugel :-)





Ich werde auch bald einen Eintrag ueber meine Arbeit hier verfassen und hochladen, denn wenn ihr nur von meinen Blogeintraegen ausgeht, koenntet ihr ja denken ich wuerde hier unten Urlaub machen. Aber nein, den Eindruck will ich nicht vermitteln, ich stelle lediglich nur sehr haeufig meine Wochenendaktivitaeten online, weil die meist ein bisschen spannender und vielfaeltiger sind ;-)







Nur eine Auto Stunde von White River fliesst der Crocodile River, der vor allem durch Stromschnellen, kleine Wasserfaelle und Klippen gepraegt ist.
















So sieht das aus, wenn mans richtig macht ;-)










Nun, wir sind allerdings nicht die ganze Zeit von Stromschnelle zu Stromschnelle geduest - dank der zahlreichen Klippen bot es sich an, auch mal von diesen herunterzu springen ;-)





Der erste Klippsprung...







... fand aus angenehmen 4 Metern statt.







Der zweite war da schon etwas abenteuerlicher...^^









Die Klippe auf der linken Seite im Bild war etwa 8 Meter hoch. ^^

















Aber alle haben die Spruenge gut ueberstanden ;-)









Und so neigte sich auch diese Tour bald einem Ende zu... ;-)


Montag, 18. Oktober 2010

Afrikas Landschaft :-)

Hier ein par Eindruecke davon, wie es hier so ausschaut wenn man einfach mal durch die Gegend faehrt bzw spazieren geht... =)



Und solche Eindruecke sind wirklich keine Seltenheit, solch einen Blick hat man echt fast immer, wenn man etwas aus der Stadt raus fahert....

...was meistens ziemlich schnell geschieht, durch White River ist man zum Beispiel in 5 Minuten durchgefahren.
Ist schon jemand neidisch...?? Scherz, ich moechte natuerlich nur die neuen und fremden Eindruecke mit euch teilen =) O:-)


So viele Farben auf einen Blick... =)


Das waren nun die Eindruecke vom Auto aus, hier welche von uns fleissigen Spaziergaengern... ;-)


Ein par Huetten im Nirgendwo

Kreative Pflanzen wie diese hier sieht man immer wieder.


...und interessante Tiere^^


Und zu guter Letzt; der Beweis dass wir auch wirklich spazieren waren =)

Endlich wieder Gruppenstunde!!

Juhuu!! Seit langem hatte ich wieder einmal die Gelegenheit, eine Gruppenstunde zu leiten! :-)

Anfang der Woche kam Nikki auf Steffi und mich zu und erklaerte uns, sie habe am Freitag Nachmittag keine Zeit fuer ihre Girl Guides (etwa dasselbe wie die Pfadfinder allerdings ausschliesslich fuer Maedchen; wie die PSG bei uns) und bevor sie denen absage, wollte sie uns fragen ob wir die Gruppenstunde halten wuerden.

Keine zwei Sekunden haben wir gezoegert – natuerlich hatten wir Lust! Ziel war es den Maedels etwas ueber Kinder mit Down Syndrom und ueber Epilepsie beizubringen. Demnaechst sollen sie ein Heim fuer behinderte Kinder besuchen und die Gruppenstunde diente sozusagen als Vorbereitung dafuer.

Auch die Girl Guides vertreten das Badge System. Das bedeutet, dass sich die Jugendlichen in einer Altersstufe (bei den Pfadfindern waeren das die Cubs, die Scouts und die Rovers) Aufnaeher zu verschiedenen Themen erarbeiten muessen. Es gibt zum Beispiel den First Aid Badge, den Cooking Badge, einen Campfire Badge, einen Geography Badge, einen Umwelt Badge, einen Teamwork Badge, .... und einen Badge, in dem die Kinder darauf geschult werden, mit behinderten Kindern umzugehen und in dem sie auch was ueber die Behinderungen lernen. Und genau daran arbeiten die Girl Guides gerade ;-)

Um unsere Gruppenstunde ein bisschen aufzulockern spielten wir, neben einem inhaltlichen Part, verschiedene Spiele mit den Maedels, bei denen sie erfahren haben, wie es ist blind, stumm oder teilweise gelaehmt zu sein.