Wow, letzten Samstag waren wir, das sind Steffi und ich und Kathi und Nicole (die beiden Freiwilligen aus dem Kinderheim in Malelane), im Kruger Nationalpark. Zwar waren wir dort „nur“ einen Tag, aber die Eindruecke sind dennoch unglaublich!!
Das Gebiet wurde schon 1898 von Paul Kruger zum Schutz der Wildnis gegruendet.
Faszinierend ist einfach, dass die Tiere der Strasse hier zum Teil unglaublich nahe kommen, wie zum Beispiel diese Giraffe, die einfach mal direkt am Wegrand die Blaetter von den Aesten geschluerft hat.
Oder das Zebra hier. Es war auch gerade am grasen und als wir uns genaehert hatten, hob es ploetzlich den Kopf, stand ganz still da und hat uns beobachtet und sich nicht mehr bewegt bis wir wieder weg waren.
Oh, aber dieses schnuckelige Zebra war gar nicht das erste, das uns ueber den Weg gelaufen ist. Nun, das erste ist uns auch nur sehr indirekt ueber den Weg gelaufen, naemlich im Maul dieser sympatischen Hyaenen Dame... ;-)
Wo wir schon bei unsympatischen Tieren sind. Dieser hier stand nun wirklich direkt am Wegrand im Gebuesch und da Bueffel als sehr aggressiv gelten und die vor allem auch voellig ohne Vorwarnung werden, machten wir diesmal nicht den Motor aus und bestaunten das Tier mit Respekt und dem Fuss auf dem Gaspedal liegend.
Aus der Entfehrnung fuehlt man sich dann schon um einiges wohler. Hier an der Wasserstelle liegen Hippos und Bueffel in Frieden beieinander. Und wir weilten auf der anderen Uferseite^^
Landschaftlich gesehen bietet der Kruger auch eine Menge. Eben auf dem Zebra, dem Hyaenen und dem Bueffel Bild hat man das dichte Dorngebuesch gesehen, das Giraffen Bild zeigt die offene Savanne, ebenso wie das Nashorn Bild hier:
Durch den Park fuehren einige grosse Hauptstrassen die betoniert sind und auf denen man hoechsten 50 km/h fahren darf. Von diesen Wegen fuehren immer wieder kleinere „Dustroads“ ab, die hoechstens mit 40 km/h befahren werden duerfen, da sie erstens nicht so breit und zweitens mit Schlagloechern und anderen seltsamen Eigenheiten versehen sind. Die Tiere nehmen es sich aber nicht, jene zu ueberqueren um von A nach B zu kommen. Sei es ein Kudu auf der Dustroad ....
... oder ein Elefant auf der Strasse.

Auf den etwa 20.000 Quadratkilometern Flaeche, die den Kruger zu einem der groessten Nationalparks Afrikas macht, befinden sich ausserdem viele Aussichtspunkte, an denen die Besucher die Moeglichkeit haben, ihr Auto zu verlassen und die Aussicht zu geniessen. Dabei kann es dort ein kleines Cafe geben oder auch nur eine kleine Huette, von der aus man die Tiere in Ruhe beobachten kann. Erstaunlich fanden wir alle, dass diese Aussichtspunkte nicht etwa umzaeunt sind und somit jedes Tier einfach auf den Parkplatz spazieren kann. So wie es auch bei uns der Fall war...
Es war schon ein seltsames Gefuehl, so nah vor einem Elefanten in freier Wildbahn zu stehen und nicht einmal das provisorisch schuetzende Blech um sich herum zu haben.^^ Aber das Tier blieb friedlich und wir konnten von einer kleinen Holzhuette aus Tiere und Natur beobachten (Wer
Wer den Koenig der Loewen kennt weis was noch fehlt – richtig, Pumba, das Warzenschwein. Das haben wir natuerlich auch gesehen ;-)
Und ebenso wichtig in Disenys Meisterwerk ist.... na? Zazu, der Gelbschnabeltoko! Der trohnt hier gerade in der Baumkrone und ist wirklich ueberall im Park zu sehen.
Aber jetzt mal im Ernst, schliesslich hatte ich gesagt wir haetten vier der Big Five gesehen und da fehlt noch einer. Elefant, Nashorn und Bueffel hatten wir schon und ich gebe euch einen Tipp, das folgende Tier hat von Disney auch eine Rolle in Koenig der Loewen bekommen. Und es ist? Bingo, der Loewe^^ Nun, allerdings war was wir gesehen haben ganz und gar nicht Jugendfrei, denn der liebe Loewe und die liebe Loewin hielten wohl nicht so viel von Privatsphaere. Aber seht selbst...
Generell war es immer sehr praktisch wenn in der Naehe andere Autos waren bzw wenn man anderen Autos hinterher fahren konnte, denn so hatte man die Chance, mehr Tiere zu sehen. Aber die Ansammlung an Autos war wirklich unglaublich, binnen weniger Minuten hatten sich mit Sicherheit 15 Autos eingefunden, die das Loewenpaerchen beobachteten.
Das totale Verkehrschaos :-PWie man sieht haben wir echt eine Menge erlebt und teilweise hatten wir auch super viel Glueck, gerade was die Loewen oder die Hyaene angeht oder auch die Elefanten, die vor uns die Strasse ueberquerten oder einfach mal am Parkplatz standen. Man muss eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, aber die Frage die sich uns stellte ist auch, ob wir wirklich Glueck hatten, oder ob es einfach „normal“ ist, soviel verschiedenes zu erleben? Oder ob wir einfach von jedem Erlebnis total beeindruckt gewesen waeren, einfach, weil wir diese Tiere in freier Wildbahn erleben durften? Um das herauszufinden gibt es wohl nur einen Weg – wir muessen eben immer wieder in den Kruger fahren :-) Und das naechste Mal ist sogar schon geplant, schliesslich war letzter Samstag auch nur ein spontaner Trip ;-) Mitte Oktober wollen wir mit einer grossen Gruppe von Freiwilligen hier in der Umgebung in den Kruger fahren und dort auch in einem Camp uebernachten.
Alles in allem also ein ultimativ cooler Trip durch die Wildniss der sich auf jeden Fall mehr als gelohnt hat! Wir freuen uns schon auf die naechste Tour ;-)
















