Spiel in dem uns am naechsten gelegenen Stadion stattfand, naemlich dem in Nelspruit. Mit dem Shuttle Bus ging es also auf zum Stadion, was sich als recht amuesant herausstellte. Denn nein, ein Sued Afrikaner verzichtet nicht darauf, seine Vuvuzela lauthals zu wunderschoenen Klaengen zu bewegen, selbst wenn der Bus bis aufs letzte gefuellt mit Menschen ist ;-) (Das trifft sowohl auf die Hin- wie auch auf die Rueckfahrt zu. Wobei ich persoenlich auf der Hinfahrt den Vorteil hatte, ganz hinten zu sitzen, waehrend auf der Rueckfahrt ein netter Herr hinter mir sass, der sich auch sehr gut im Vuvuzela troeten verstand...^^)Nichtsdestotrotz kamen wir munter im Stadion an, mehr oder weniger in passenden Outfits!
(Man beachte bitte die farbliche Abstimmung zwischen Fahne und Kleidung^^ (geschah alles unbewusst ;-) )

Das Stadion macht uebrigens auch richtig was her – gestuetzt wird es von 18 Giraffen und an sich ist es sehr bunt und modern gebaut. Solange noch keine oder wenig Menschen im Stadion sind, ist eine Bestuhlung mit Zebra Muster zu erkennen.
(Erkennt ihr die Giraffen?)
Trotz einiger verpassten Torchancen der Bafana’s und viiielen aerztlichen Einsaetzen (ich habe glaube ich noch nie so oft den Doktor + die Maennlein mit Trage aufs Spielfeld rennen sehen), war das Spiel spannend und interessant anzuschauen und letztenendes siegten Suedafrika’s Jungs mit den in der ersten Halbzeit geschossenen 2 Toren ueber die Jungs aus Niger (2:0).
Die Freude war natuerlich riesig und das Stadion erbluehte in gelb, gruen und aeh, bunt, aufgrund der suedafrikanischen Flagge. :-P

So neigte sich ein erlebnisreicher Tag dem Ende zu – dachten wir. Den vor uns lag noch die Heimreise, die sich ein wenig laenger zog als erwartet. Am Parkplatz angekommen standen dort nicht wie erwartet die Shuttle Busse, mit denen wir auch her gekommen sind, nein wir begegneten einem froehlichen Chaos aus Taxen, zwei Bussen und vielen, vielen Menschen. Alle wollten weg, alle wollten in ein Auto, doch irgendwie bewegte sich nichts, denn die Strasse, die vom Parkplatz wegfuehrte, war masslos ueberfuellt. Also liefen wir vor bis zu einem Kreisel an dem wir uns eine Mitfahrt erhofften und nach einigem Hin und Her auch bekamen. Wir hatten Glueck, denn wir standen direkt an den Tueren des Taxis, sodass wir als erster rein und auch sicher drin bleiben konnten. Denn in dem Auto, das auf etwa 12 Mann ausgelegt war, sammelten sich binnen weniger Sekunden gefuehlte 35 Leute (realistisch gesehen warens ca. 20 – 23, aber es war echt eng^^), bis dann der Taxi Fahrer meinte „Overloaded! Overloaded!“ und die Leute, die keinen eigenen Sitzplatz hatten (Schoss zaehlt nicht), mussten wieder aussteigen. Ja, die Vuvuzela Geschichte hatte ich ja schon bereits am Anfang erwaehnt und wenn es mal nicht die Troete war, die einem das Ohr schmerzen liess, dann die ueberaus „leisen“ Gespraeche die von der Rueckbank bis vor zum Taxifahrer gefuehrt wurden ;-) Alles in allem war diese erste Taxi Fahrt recht unterhaltsam, trotzdem war ich froh wieder im Cottage zu sein und nach einem kleinen Snack gings dann aber auch muede ins Bett.
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